PVL-News


 

Vaduz, 25.03.2020

CORONA-PANDEMIE

 

Gesundheit der Menschen und Mitarbeiter/innen hat oberste Priorität!

Wir begrüssen es, dass dort wo es möglich ist u.a. die Möglichkeit des Home-Office geschaffen wird und sind überzeugt, dass diese Möglichkeit auch nach der Krise ein Bestandteil einer modernen Öffentlichen Verwaltung sein kann und soll.

 

Für die sozialpartnerschaftliche Ausgestaltung im Sinne einer ausgewogenen Balance zwischen Effizienz und Schutz des Mitarbeiters, stehen wir gerne zur Verfügung.

   

Wirtschaft
Die Erhaltung und Sicherung der lokalen Wirtschaft ist ebenfalls elementar. Daher begrüssen wir die beschlossene Soforthilfen der Regierung und den unbürokratischen Zugang hierfür ausdrücklich. Es wurden in einer a.o. Landtagssitzung insgesamt finanzielle Sofort-Hilfen für die Wirtschaft im Umfang von CHF 120 Mio. beschlossen.

  

Öffentliche Verwaltung in Liechtenstein
Wir sind für Sie da, gerade auch jetzt!
Dafür braucht es den Einsatz aller, insbesondere im Gesundheitswesen, den Sicherheitsbehörden und Blaulichtorganisationen, in den diversen Ämtern aber auch in den Schulen und überall dort wo es dringend Hilfe braucht.

 

Danke!

Wir vom Personalverband bedanken uns herzlich für den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten und sind uns sicher, dass wir gestärkt aus der Krise hervor gehen werden und uns das gemeinsame Überstehen der Krise zu einem neuen, achtsamen Umgang miteinander verhelfen wird – wir alle als Gesellschaft ganz im Sinne unserer Maxime: Miteinander und Füreinander!

 

 

Bleiben Sie gesund und informieren Sie sich:

Infos zu Coronavirus Liechtenstein

Infos zu Coronavirus Schweiz

Infos zu Coronavirus Österreich

Infos zu Coronavirus der WHO

 


PVL-Hauptversammlung 2020 - abgesagt!

Vaduz, 12.03.2020
Aufgrund der aktuellen Lage betreffend der Corona-Pandemie, findet die Versammlung nicht statt.

Alle Mitglieder wurden am Donnerstag, 12.03.2020 per E-Mail darüber informiert.

 

Ihre Gesundheit hat oberste Priorität - Bitte bleiben Sie gesund und informieren Sie sich!

 

Infos zu Coronavirus Liechteinstein

Infos zu Coronavirus Schweiz

Infos zu Coronavirus Österreich

Infos zu Coronavirus der WHO

 

 


Offener Brief

Vaduz, 10.02.2020

Sanierung der staatlichen Pensionsversicherung (SPL) geht voll zu Lasten der Aktivversicherten
 

 Gründe dafür sind gemäss der Infoveranstaltung der SPL vom 04.02.2020:

  • Umwandlung und Sanierung der alten PVS (Pensionsversicherung für das Staatspersonal) in die neue SPL (Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein) im Jahr 2014 bei reduziertem Leistungsziel (-10%) im 2014 mit einer Unterdeckung (Deckungsgrad 90%) und einem        CHF 100 Mio. Darlehen
  • Keine Wertschwankungsreserven (tatsächlich benötigt gem. SPL Jahresbericht 2018 Seite 27: CHF 184 Mio. -> Vorhanden: CHF 0)
  • Ungewollte und unerwünschte Umverteilung der Vermögenswerte der Aktivversicherten (aktuelle Arbeitnehmer) hin zu den Rentnern (2014-2018: CHF 82.5 Mio. und prognostiziert 2019-2023: zusätzliche CHF 50 Mio.)
  • Solidaritätsbeitrag (ausgewiesen und abgezogen auf deinem Lohnzettel)
  • Senkung des Umwandlungssatzes von 5.425% auf 5% und nunmehr auf 4.5% ab 2028 (Reduktion der Leistung um weitere 17% seit Start im 2014)
  • Eine Rentnerkassa würde gem. Kleine Anfrage im Landtag bei 0% Zins CHF 100 Mio. kosten. Diese Kosten werden aktuell weiterhin allein von den Aktivversicherten getragen und finanziert. Wo bleibt die Beteiligung des Arbeitgebers?
Arbeitnehmer werden in diesem Konstrukt über Gebühr belastett und müssen als einzige für die permanente Schieflage des staatlichen Vorsorgewerkes solidarisch mit ihrer Anwartschaft und ihren finanziellen Leistungen haften. Daraus resultiert für die aktuelle Versichertengeneration der Arbeitnehmer ein Rentenverlust von derzeit geschätzten 27% (Zinseszinseffekt nicht berücksichtigt).

Diese Schieflage ist vor allem systembedingt und kann nur durch finanzielle, strukturelle und gesetzgeberische Massnahmen korrigiert werden. Eine Möglichkeit, welche bereits diskutiert wurde, wäre beispielsweise ein eigenes Vorsorgewerk für die bestehenden Rentner, in welchem die bestehenden Renten durch die Arbeitgeber geschützt werden und die Umverteilung im Sinne aller gestoppt würde (Rentnerkassa). Gemäss Beantwortung der Kleinen Anfrage vom 4. März 2020 wäre diese für CHF 100 Mio. zu haben und sollte unserer Meinung nach realisiert werden.

Mit diesem offenen Brief und den Gedanken hierzu fordern wir die Arbeitgeber und den Gesetzgeber auf, die Sorgen der Arbeitnehmer ernst zu nehmen und im Sinne der Arbeitnehmer tätig zu werden.

 

Euer PVL-Vorstand